Amokspiel - Sebsatian Fitzek

Heute ist ein guter Tag zum Sterben
 
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel, bei dem er das Leben der Geiseln in die Hände wahllos angerufener Zuhörer legt. Und er verlangt, dass seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt – doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören … (Klappentext)


 



Nachdem ich Passagier 23 gelesen habe, habe ich bei meinem nächsten Fitzek wieder ein Buch erwartet, das mich immer wieder überraschen und verblüffen kann und einfach richtig spannend ist. Aber leider habe ich mit Amokspiel wieder einen Fitzek erwischt, der mich nicht richtig von sich überzeugen konnte.

Schon der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht leicht. Zwar fing es eigentlich schon mitten im Geschehen an, aber ich fand die Charaktere und die Handlung zu dem Zeitpunkt noch uninteressant. Die Charaktere in Passagier 23 fand ich da viel interessanter, da sie alle so unterschiedlich waren und das hat mir in diesem Buch doch sehr gefehlt. Die Idee an sich finde ich schon sehr interessant. Eine Geiselnahme im Radio wegen einer Frau die eigentlich tot ist - Das hatte Fitzek mal wieder einen coolen Einfall. Allerdings gibt es meiner Meinung nach eine große Schwäche bei diesem Roman: Auf dem Cover steht Psychothriller, ich habe es aber nicht als solchen sondern als Krimi empfunden. Hätte Krimi draufgestanden, wäre ich wahrscheinlich mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und vermutlich hätte es mir dann auch viel besser gefallen. Aber ich habe nun einmal etwas anderes erwartet, was ich nicht bekommen habe. Es gab zwar ab und zu wieder diese Momente, in denen Ich total überrascht wurde und feststellen musste, dass ich mit meinen Vermutungen völlig falsch lag und diese Momente, in denen ich nicht glauben wollte was gerade passiert ist - aber eben nur ab und zu. Auch der weitere Verlauf der Handlung und die schlussendliche Auflösung konnten mich nicht fesseln oder überraschen, sodass ich etwas enttäuscht zurückgelassen wurde. Ich hatte mir doch einiges mehr erhofft. Nichtsdestotrotz wird das nicht der letzte Fitzek sein, den ich gelesen habe, denn einer konnte mich schon überzeugen und ich bin mir sicher, dass das nicht der einige bleiben wird.


Ich hatte mir von Amokspiel etwas anderes erhofft. Als Krimi ist es ganz gut, aber als Psychothriller konnte es mich leider nicht überzeugen. Daher vergebe ich 3/5 Punkte und bin schon auf das nächste Buch von ihm gespannt.








 






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